Betroffen davon sind nur Minis der letzten zwanzig Baujahre - also ca. 1991 bis 2000.
Auf Grund der ab dann, in SPI/MPI-Minis eingebauten Elektronik wie z.B. Motorsteuerung, Wegfahrsperre oder Alarmanlage, haben die betroffenen Minis auch im Stand bei Nichtbetrieb einen gewissen Stromverbrauch der dazu führt, dass die Batterie nach zwei, spätestens drei Wochen Stehzeit zu schwach ist den Motor zu starten. Ein auffälliges "Schnattergeräusch" aus dem Motorraum während des Startversuchs ist ein eindeutiges Zeichen dafür. Dann hilft nur mehr, per Starterkabeln und einem anderen Auto oder einer Zweitbatterie (auch Powerbank mit Starthilfe-Funktion!)anzustarten, die Mini-Batterie auszubauen und aufzuladen - was zumindest einen Tag dauert, oder den Mini "anzurennen" was kurioserweise auch alleine(!) gelingen kann.
Eine einfache Abhilfe für dieses Phänomen bringt der Einbau eines "Batterieunterbrechnungsschalters" oder auch "Kill Switch". Ein solcher wird mit ein paar Handgriffen auf dem Batteriepol befestigt und ab dann kann man quasi im Handumdrehen den Mini stromlos machen und die Batterieladung bleibt (auch über Monate!) erhalten und der Mini ist jederzeit startklar. Gerade bei Autos die man sowieso nur gelegentlich fahren will, ist es besonders ärgerlich wenn genau dann die Batterie leer ist wenn man wieder einmal Zeit und Lust für eine Ausfahrt hätte...
Als bequemere Variante bauen wir Trennschalter auch im Innenraum ein, um so das Hantieren im Kofferraum zu vermeiden.